Guide to Santorini

Sonnenuntergänge

 
In vielen Reiseführern wird der Sonnenuntergang in Oia beim Castelle besonders angepriesen. In Wirklichkeit kann man den Sonnenuntergang aber von jeder Stelle an der Westküste gut sehen. Wenn Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen, werden deren Gäste am Abend Bus für Bus nach Oia transportiert und in den engen Gassen rausgelassen. Zu der Zeit ist dann dort kein Durchkommen mehr und das Castelle ist überschwemmt von Menschen, die alle hoffen, das perfekte Foto vor dem Sonnenuntergang zu bekommen. Mit Urlaub und Entspannung hat das nicht mehr viel zu tun. 
Wenn man dafür runter zum Hafen geht, gibt es dort süße Restaurants, von denen aus man den gleichen Blick hat. Ein weiterer Tipp ist das andere Ende der Insel. Bei einem Leuchtturm an der Südspitze der Insel der Sonnenuntergang in Ruhe zu beobachten. Dort ist man zwar auch nicht alleine, aber es ist kein Vergleich zu den Zuständen in Oia.
 

Shopping

 
Die zwei größeren Orte auf Santorini sind Oia und Fira. Läden gibt es natürlich in beiden. In Oia sind allerdings eher edlere Marken vertreten. Wer also bummeln möchte und nicht das Ziel hat, sich eine Designerhandtasche zu kaufen, fährt besser nach Fira. Wir haben zudem festgestellt, dass ein und dasselbe Produkt in Oia mehr kostet als in Fira.

Reidedauer

 
Wir waren für eine Woche auf der Insel. Sie ist nur circa 20 km lang und nach 5 Tagen hatten wir eigentlich alles gesehen, was man so sehen kann. Eine Woche ist also mehr als genug.

Strände 

 

Unser Tagesablauf war eigentlich immer, derselbe. Vormittags haben wir uns etwas angeschaut und nachmittags sind wir an den Strand gefahren.
Am besten mietet man sich einen Sonnenschirm und zwei Liegen, da die Hitze im Sommer sonst nicht zu ertragen ist. Der Strand in Perissa hat uns am besten gefallen. Obwohl uns gesagt wurde, dass dieser wohl der touristischste Strand sei, war es um uns herum immer relativ leer und ruhig. Dort gibt es zwar Steinstrand, allerdings kann man trotzdem auch ohne Badeschuhe ins Wasser und an der Promenade gibt es viele schöne Bars und Restaurants.
Der Strand in Kalmari hat und dagegen weniger gefallen. Der Steinstrand ist hier gröber und im Wasser beginnen große Steinplatten, die extrem rutschig sind. Ohne Badeschuhe war es fast unmöglich ins Wasser zu gelangen. Außerdem hat die Sonnenschirmmiete dort statt 10 € sogar 15 € gekostet.
Ein kleiner Geheimtipp waren für mich die Strände weiter im Norden, Paradeisos und Baxedes. Dort gibt es teilweise sogar Sandstrand und kaum Touristen. Die Miete hat dort auch nur 5 € gekostet. Bars gibt es dort allerdings nur eine bei Kouloumbos.
 

Restaurant Empfehlungen

 

1. Dimitris in Vichada – toll zum Sonnenuntergang, typisch griechisches Essen

2. Santo Wines Winery – toll zum Sonnenuntergang, für Kleinigkeit oder Weinproben 
3. Katharos Lounge – fantastisch für den Sonnenuntergang und fantastisches Essen! (Reservierung empfohlen)
 

What to see?

 
1. Den Hafen in Oia. Am besten bei Abend, da der Ab- und Aufstieg einem Workout gleich kommen.
2. Vothonas, die verlassene Stadt

 

 

3. Pyrgos, ein kleiner untouristischer Ort, an dem man das Santorini von früher erleben kann
 
Tipp: Auto oder Quatt mieten, um die Insel besser entdecken zu können.

What to do?

Eine Wanderung von Oia nach Fira.

 

Eine Katamaran-Tour zu den heißen Quellen des Vulkans

 

Where to stay?

In Oia hat man auf jeden Fall das größte “Santorini-Feeling”, wohingegen Fira mit super luxuriösen Hotelanlagen punkten kann. Unser Appartement war von dem Anbieter Nikos Villas und wirklich schön! Die einzelnen Zimmer sind 600 Jahre alt und auch die Einrichtung ist möglichst typisch gehalten. Klein, aber fein! Tagsüber waren wir eh den ganzen Tag am Strand oder auf Erkundungstour, also hätte sich etwas anderes kaum gelohnt.